Corona-Konzept

Liebe Go-In Familie!

Liebe Interessierte an unserem Gottesdienst oder an unserem Corona-Konzept!

-gültig ab dem 15.06.2020-

Im Licht der Sorgen, die in unserer Gesellschaft in Bezug auf das COVID-19 Virus bestehen, möchten wir als Leitungsteam Euch wissen lassen, dass wir alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen möchten, um die Gemeindefamilie gesund zu erhalten!

Wir treffen uns unter den gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen seit Mitte Mai wieder im Jägerweg 23 in Castrop. Wer sich unwohl fühlt, kann weiterhin online am Gottesdienst teilnehmen. Wir möchten die Gottesdienste weiterhin als Livestream auf Zoom zugänglich halten, empfehlen aber nach Möglichkeit die Teilnahme vor Ort.

Hier ist uns wichtig, dass ihr das Gemeindehaus der Go-In als sicheren Ort der Anbetung erlebt. Wir arbeiten gemeinsam daran. Auf folgende Weise könnt Ihr mithelfen:

Am Eingang sprühst Du Dir Desinfektionsmittel auf die Hände, verreibst es und setzt einen Mund-Nasen-Schutz auf, der solange getragen werden soll, wie Du im Gebäude unterwegs ist. Kinder unter 6 Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen. Menschen, die unter einer Mund-Nasen-Bedeckung keine Luft bekommen, achten um so mehr auf den Abstand.

Wer auf der Empore sitzt, muss wegen der Luftströme nach unten durchgehend einen Mundschutz tragen. Am besten Du bringst einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit. Wer aber keinen hat – oder einen mit Go-In Schriftzug gerne haben möchte, bekommt einen am Eingang. Einen Waschbaren kannst Du nach Verlassen der Kirche in den Korb werfen oder mit gutem Gewissen behalten und die fleißigen Näherinnen im Herzen segnen. Gegen Spenden für die Gemeinde haben wir auch nichts, am besten per Überweisung. Wer Platz genommen hat und 1,5 Meter um sich nur Angehörige des eigenen Hausstandes, kann seinen Mundschutz im Gottesdienst abnehmen. Wer einen selbstgemachten Mundschutz trägt, kann sich damit nicht effektiv vor Viren anderer schützen, aber er reduziert die Menge an Viren, die er möglicherweise selber auswirft. Daher ist er als Zeichen der Fürsorge für die anderen anzusehen.

Wir halten den Mindestabstand von 1,5 Meter zum Nächsten konsequent ein – das gilt nicht gegenüber Familienangehörigen und Hausgenossen, vor denen man zu Hause keinen Mundschutz aufsetzt, deshalb sitzen Familien und Angehörige eines Haushalts möglichst zusammen, damit möglichst viele Leute am Gottesdienst teilnehmen können. Der Abstand darf im Sitzen auf den festen Plätzen seit dem 15.06.2020 unterschritten werden, das heißt, wenn wir mehr Hausstände als Tische im Gottesdienst haben, darf der Ordner auch Angehörige verschiedener Haushalte gemeinsam platzieren, wobei die 1,50m unterschritten werden können, solange wir als Gemeinde in einem Sitzplan festhalten, wer in dem Gottesdienst zusammen gesessen hat. Das bedeutet nicht, dass man wild an verschiedenen Tischen Platz nehmen darf ohne den Abstand einzuhalten.
Beim Singen der Lieder ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Ausgenommen sind davon nur die Musiker auf der Bühne, die aber besonders auf den Sicherheitsabstand zu achten haben.
Wer unter dem Mundschutz nicht singen kann, darf die Texte im Herzen mitbeten. (Singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen.)

Beim Brechen des Brotes wird ein Mitarbeiter mit Mundschutz mit einer Platte mit bereits zerstückeltem Brot und später mit Einzelkelchen herumgehen. Alle Getauften, die bußfertig an dieser Mahlfeier teilnehmen möchten, können sich dann ein Stück Brot und einen Kelch herunternehmen. Die Kelche werden erst nach dem Gottesdienst wieder eingesammelt.

Weiter kannst Du helfen,

-indem Du Dich warm genug anziehst, dass Dich das Lüften der Räume zwischendurch nicht stört und

-indem Du Dich beim Husten oder Niesen wegdrehst und in die Armbeuge zielst .

Wir bitten jeden, zu Hause zu bleiben, der eins der folgenden Symptome zeigt. Alle Mütter und Väter achten bitte bei ihren Kindern auf laufende Nasen, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Husten, Fieber, allgemeines Unwohlsein und den neu aufgetretenen Verlust des Geruchs- und Geschmacksinnes.

Eine Sonntagschule für Kinder bieten wir auch weiterhin an. Aktuell sind die Gruppen auf maximal je 10 Personen begrenzt. Bei Nachhalten der Anwesenheit ist es Gruppen bis 10 Personen möglich, ohne Mundschutz und Abstandsregel beisammen zu sein. Auf hygienisches Verhalten ist weiter zu achten, Abstände zwischen Kindern verschiedener Haushalte einzuhalten wird weiterhin empfohlen, auch beim Herumlaufen auf dem Gemeindegelände.
Im Moment müssen die Tiere zuhause bleiben – zum einen, weil wir den Platz auf der Empore für weitere Besucher reservieren wollen, zum anderen, weil das mit dem Abstand und dem Mundschutz unseren Vierbeinern nicht so gut zu vermitteln ist, ganz zu schweigen vom Pfoten waschen.

Es ist gut, dass wir uns schon lange an den Bistrotischen platzieren – so brauchen wir uns da nicht groß umgewöhnen. Angehörige eines Haushalts können und sollten nach Möglichkeit ohne Distanz an einem bis zwei Tischen zusammensitzen. In unserem Gemeindehaus im Jägerweg haben wir für unsere Mitglieder und Stammgäste feste Sitzplätze vorgesehen. Tatsächlich haben wir trotz Sicherheitsabständen in die verschiedenen Richtungen noch Platz für weitere Gäste und Besucher. Seid willkommen! Unser Ordner findet einen Platz für Euch!

Die WC-Räume sind jeweils nur von einer Person gleichzeitig zu nutzen. Einfache Regel: Ist die Tür geöffnet, darf man das WC betreten. Ist die Tür zu, ist das WC besetzt und man muss im Flur warten. Auch zur Vermeidung von Schimmelbildung ist das Offenlassen der WC-Tür bei Nicht-Benutzung sehr wichtig!

Auf Kaffee und Kuchen im Anschluss müssen wir aktuell leider verzichten. Gespräche im Anschluss sind bei entsprechenden Sicherheitsabständen möglich und sollten vorwiegend im Gemeindesaal oder draußen stattfinden, damit es in den Fluren zu keinem Zeitpunkt zum Gedränge kommt. Auch vertrauensvolle Gespräche und Gebete sind weiterhin möglich!

Bei den Pfadfindern gilt dasselbe wie in der Sonntagschule.

Die Hauskreise treffen sich unter angemessenen Hygienemaßnahmen und nach Absprache mit den jeweiligen Hauskreisleitern.

Vertrauen wir auf den Herrn, unseren Heiland! Gesundheitsregeln wie diese waren auch Bestandteil des Gesetzes, das Mose von Gott hatte. Gott macht sich um Hygiene und Reinlichkeit also durchaus Gedanken!

Denken wir auch an die tröstlichen Worte aus Psalm 91,5-7:

Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht

oder vor den Pfeilen, die am Tag abgeschossen werden,

nicht vor der Pest, die im Finstern umgeht, nicht vor der Seuche, die mitten am Tag wütet.

Selbst wenn Tausend neben dir fallen, gar Zehntausend zu deiner Rechten – dich trifft es nicht!

Das ist kein Freibrief, Gott zu versuchen, wie Jesus bei der Versuchung durch den Teufel in der Wüste gesagt hat. Aber wir sind sicher, er achtet auf uns und wird uns zum guten Ziel führen.

Am wichtigsten ist, dass wir weiterhin in praktischer Weise denen unsere Liebe zeigen, die sie am meisten benötigen.

Bis bald!

Euer Ältester Martin