Corona-Konzept

 

Liebe Go-In Familie!

Liebe Interessierte an unserem Gottesdienst oder an unserem Corona-Konzept!

Im Licht der Bedenken, die in unserer Gesellschaft in Bezug auf das COVID-19 Virus bestehen, möchten wir als Leitungsteam Euch wissen lassen, dass wir alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen möchten, um die Gemeindefamilie gesund zu erhalten!

Wir möchten uns spätestens Ende Mai wieder im Jägerweg 23 in Castrop treffen. Wer sich unwohl fühlt, kann aber auch gerne weiterhin online am Gottesdienst teilnehmen. Wir möchten die Gottesdienste weiterhin mittels dem Livestream auf Zoom zugänglich halten.

Es ist uns wichtig, dass ihr das Gemeindehaus der Go-In als sicheren Ort der Anbetung erlebt. Wir arbeiten gemeinsam daran. Auf folgende Weise könnt Ihr mithelfen:

-indem Ihr mindestens 1,5 Meter Abstand zum Nächsten konsequent einhaltet – das gilt nicht gegenüber Familienangehörigen und Hausgenossen, vor denen man zu Hause keinen Mundschutz aufsetzt, deshalb sitzen Familien und Angehörige eines Haushalts möglichst zusammen, damit möglichst viele Leute am Gottesdienst teilnehmen können.

-indem Ihr Euch bitte die Hände mit Seife und Wasser ganz bewußt wascht, bevor Ihr Euch auf den Weg zum Gottesdienst macht.

-indem Ihr Euch zu Hause ausruht, wenn Ihr Euch krank fühlt.

-indem Ihr den Desinfektionsmittelspender am Eingang nutzt und einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzt. Kinder unter 6 Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen. Menschen, die unter einer Mund-Nasen-Bedeckung keine Luft bekommen, achten um so mehr auf den Abstand.

Wer auf der Empore sitzt, muss wegen der Luftströme nach unten zwingend einen Mundschutz tragen. Am besten Ihr bringt einen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit. Wer aber keinen hat – oder einen mit Go-In Schriftzug gerne haben möchte, bekommt einen am Eingang. Einen Waschbaren kannst Du nach Verlassen der Kirche in den Korb werfen oder mit gutem Gewissen behalten und die fleißigen Näherinnen im Herzen segnen. Gegen Spenden für die Gemeinde haben wir auch nichts, am besten per Überweisung. Wer Platz genommen hat und 1,5 Meter um sich nur Angehörige des eigenen Hausstandes, kann seinen Mundschutz im Gottesdienst abnehmen. Wer einen selbstgemachten Mundschutz trägt, kann sich damit nicht effektiv vor Viren anderer schützen, aber er reduziert die Menge an Viren, die er möglicherweise selber auswirft. Daher ist er als Zeichen der Fürsorge für die anderen anzusehen.

 

Beim Singen der Lieder ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Ausgenommen sind davon nur die Musiker auf der Bühne, die aber besonders auf den Sicherheitsabstand zu achten haben.

Mehr als 4 Personen passen bei Einhalten der Abstände nicht gleichzeitig auf die Bühne.
Wer unter dem Mundschutz nicht singen kann, darf die Texte im Herzen mitbeten. (Singet und spielet dem Herrn in eurem Herzen.) Auf lautes Singen müssen wir aktuell verzichten, da dann mehr Tröpfchen fliegen können, aber das werden Helmuth, Samu und ich hinkriegen, dann mal leiser zu singen. Da wir seit Jahren die Lieder per Beamer an die Wand werfen und nur bei besonderen Anlässen Liederbücher benutzen, können wir auf Letztere auch während der Corona-Ausnahmesituation sicherlich verzichten.

 

Beim Brechen des Brotes wird ein Mitarbeiter mit Mundschutz mit einer Platte mit bereits zerstückeltem Brot und später mit Einzelkelchen herumgehen. Alle Getauften, die bußfertig an dieser Mahlfeier teilnehmen möchten, können sich dann ein Stück Brot und einen Kelch herunternehmen. Die Kelche werden erst nach dem Gottesdienst wieder eingesammelt.

 

Weiter kannst Du helfen,

-indem Du Dich beim Husten oder Niesen wegdrehst und in die Armbeuge zielst .

Wir bitten jeden, zu Hause zu bleiben, der eins der folgenden Symptome zeigt. Alle Mütter und Väter achten bitte bei ihren Kindern darauf:

-laufende Nase
-Kopfschmerzen
-Husten
-Halsschmerzen
-Fieber
-Allgemeines Unwohlsein

Eine Sonntagschule möchten wir gerne auch weiterhin anbieten. Die Anzahl der Kinder, die mit dem gebotenen Abstand in den beiden Räumen oder im Flur sitzen dürfen, ist abhängig davon, wieviele Kinder aus der gleichen Familie dabei sind.

 

Die Sonntagschullehrer kennen die Anzahl und achten auf die Abstände in den verschiedenen Räumen.

 

Wenn Kinder aus einer Familie in derselben Gruppe nebeneinander sitzen, erhöht sich die mögliche Zahl an teilnehmenden Kindern. Zwischen Kindern verschiedener Familien ist ein Abstand von 1,50m einzuhalten. Kinder, die nicht auf Ordnungsrufe der Sonntagschullehrer hören, müssen den Kindergottesdienst verlassen und bei Ihren Eltern im Erwachsenen-Gottesdienst bleiben.

Beim Singen und auch beim gemeinsamen Basteln müssen die Kinder einen Mund-Nasen-Schutz tragen, da hier der Abstand schwer einzuhalten ist.

 

Als Eltern können wir die Sonntagschullehrer beim Einhalten der Ordnung unterstützen, indem wir den Kindern schon Zuhause oder auf dem Weg zur Kirche die Gründe der Maßnahmen erklären.

Ein unkontrolliertes Herum- und Durcheinanderlaufen der Kinder verschiedener Familien ist auf dem Gemeindegelände nicht erlaubt. Liebe Eltern, bitte achtet auf eure Kinder.

Im Moment müssen die Tiere zuhause bleiben – zum einen, weil wir den Platz auf der Empore für weitere Besucher reservieren wollen, zum anderen, weil das mit dem Abstand und dem Mundschutz, unseren Vierbeinern nicht so gut zu vermitteln ist, ganz zu schweigen vom Pfoten waschen.

Es ist gut, dass wir uns schon lange an den Bistrotischen platzieren – so brauchen wir uns da nicht groß umgewöhnen. Angehörige eines Haushalts können und sollten nach Möglichkeit ohne Distanz an einem bis zwei Tischen zusammensitzen. In unserem Gemeindehaus im Jägerweg haben wir für unsere Mitglieder und Stammgäste feste Sitzplätze vorgesehen, die mit Namenskärtchen belegt werden. Tatsächlich haben wir trotz Sicherheitsabständen in die verschiedenen Richtungen noch Platz für weitere Gäste und Besucher. Seien Sie willkommen! Unser Ordner findet einen Platz für Sie!

Auf Kaffee und Kuchen werden wir erstmal schweren Herzens verzichten. Kurze Gespräche im Anschluss sind bei entsprechenden Sicherheitsabständen möglich und sollten vorwiegend im Gemeindesaal oder draußen stattfinden, damit es in den Fluren zu keinem Zeitpunkt zum Gedränge kommt. Auch vertrauensvolle Gespräche und Gebete sind weiterhin möglich!

Vertrauen wir auf den Herrn, unseren Heiland! Gesundheitsregeln wie diese waren auch Bestandteil des Gesetzes, das Mose von Gott hatte. Gott macht sich um Hygiene und Reinlichkeit also durchaus Gedanken!

Denken wir auch an die tröstlichen Worte aus Psalm 91,5-7:

Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht

oder vor den Pfeilen, die am Tag abgeschossen werden,

nicht vor der Pest, die im Finstern umgeht, nicht vor der Seuche, die mitten am Tag wütet.

Selbst wenn Tausend neben dir fallen, gar Zehntausend zu deiner Rechten – dich trifft es nicht!

Das ist kein Freibrief, Gott zu versuchen, wie Jesus bei der Versuchung durch den Teufel in der Wüste gesagt hat. Aber wir sind sicher, er achtet auf uns und wird uns zum guten Ziel führen.

Am wichtigsten ist, dass wir weiterhin in praktischer Weise denen unsere Liebe zeigen, die sie am meisten benötigen.

Bis bald!

Euer Ältester Martin